Das Kitmirhaus

Die Tierstation, die wir betreuen, nennen wir unser Kitmirhaus. Unser Zuhause für die verstoßenen und vergessenen Seelen der Türkei liegt im Ort Demirtas. Das kleine Dorf liegt etwa 30 Kilometer von der Stadt Alanya entfernt. Unser Zuhause für die Tiere ist keinesfalls ein Tierheim, es soll ein Zuhause bieten, eine Heimat für die armen Seelen der Straße. 

Unser Kitmirhaus ist mehr, als ein staatliches Tierheim bieten kann. Respekt und Liebe stehen bei der Arbeit im Fokus und das können wir auch in den Augen der Tiere sehen. Unser Kitmirhaus ist kein Eigentum von uns, sondern ein Haus, welches uns von einer tierlieben Frau mietfrei zur Verfügung gestellt wird, um Tierschutz zu betreiben. Im Haus wohnt eine Tierschützerin mit ihren Tieren, die wir unterstützen. Ein Teil der Tiere lebt auch mit ihr im Haus. 

Unterhalb vom Haus leben ca. 15-20 Hunde in verschiedenen und großen Gehegen, die in Etagen nach unten gebaut sind. Neben diesen Gehegen gibt es für die erwachsenen und gesunden Katzen ein großes und artgerechtes Katzengehege mit einem separat großen Raum. Dieser ist mit vielen Katzenboxen ausgestaltet. In diesen Raum können sich die Katzen vor Kälte oder Nässe schützen und zurückziehen.

Unterhalb von den Gehegen entstand 2018 ein Freilauf für die Hunde. Ein Stück entlang der Straße befindet sich ein kleiner Waldweg, dieser wird gern von unseren Helfern vor Ort, zum Spazierengang mit den Hunden genutzt. Bei der täglichen Versorgung bleibt leider nicht die Zeit, mit allen Tieren Grundkommandos oder auch die Leinentauglichkeit zu trainieren. Daher sind Besucher oder Helfer gern gesehene Gäste um den Alltag der Fellnasen aufzupeppen, andere Gerüche, liebe Menschen die Streicheleinheiten geben, Spaziergänge drehen oder Leckerli verteilen.

Efkanja

Seit 2018 leben Kitmir-Tiere auf dem Gelände "Efkanja". 

Durch die abgelegene Lage ist es der ideale Standort für die Haltung so vieler Hunde. Das Gelände mit etwa 20 Gehegen ist das Zuhause von vier Pferden, drei Eseln und um die 40 Hunden. Die Gehege sind in drei Arealen angeordnet, von denen jedes einen Auslaufbereich hat, den die Hundegruppen abwechselnd nutzen können. 

Das Gelände ist nicht an das öffentliche Strom- und Wassernetz angeschlossen, sondern wird über Solarpanels und einen Wassertank versorgt.